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Stand 5004 | Bau-Medien-Zentrum - Düren

Portrait
Warum verbrennen wir Gas, Öl, Kohle mit ca. 1500° C an der Flammenspitze, wenn wir doch eigentlich nur 20° C Raumtemperatur benötigen?
Diese Frage war dem Baustoff-Fachhändler vor ca.15 Jahren gestellt worden - klang und klingt heute noch ausgesprochen schlau. Und so beschäftigte Herr Leroy sich in der Folge auch mit regenerativen Energien und „nachwachsenden“ Baustoffen.
Türen und Fenster, Fliesen und Sanitär, Garten- und Dachbaustoffe - für alles gab es eine Ausstellung. Mit diesen Produkten machte der Baustoff-Fachhandel aber nur ein viertel seines Umsatzes.
Wie - zum Teufel - kann man so profane Baustoffe wie Zement und Kalk, Kies und Sand, Dachlatte und Traufbohle, Hartschaum und Glaswolle, Steine und Decken ausstellen. Mehrere Versuche scheiterten jämmerlich.
Dann kamen die Schlüsselfragen:
Was macht man eigentlich aus Baustoffen?
- Man baut Häuser.
- Sind die Häuser fertig, kann man nicht mehr die Baustoffe sehen!
- Also: bau halbe Häuser!
- Das war die Idee.
15 Monate später wurde das Bau-Medien-Zentrum eröffnet als eine Hersteller neutrale Ausstellung.
- Warum Hersteller neutral?
- Die Antwort war wieder ganz pragmatisch:
- Was ist der Unterschied zwischen Hartschaum der Firma A oder B?
- Der Unterschied zwischen dem Kalksandstein der Firma A oder B?
- Keiner!
- Wenn also kein Name in der Ausstellung erwähnt wird, ist keiner gram und jeder kann sich damit identifizieren.
Natürlich mussten auch so beratungsintensive Produkte und Systeme wie das GefE-Energiespeicherhaus-Konzept eingebaut werden.
Und die Regenwassernutzung, und die Solarthermie, und die Baubiologie, und das Passivhaus, und der Holzbau…..wie stellt man eigentlich die Qualität von fertigen Häusern fest - wo bleibt das Gütesiegel??
So entstand aus einer Idee die Wurzel einer neuen Firma.
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